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Im Auftrag des BDVI bieten wir eine Spezial-Fortbildung für Öffentlich bestellte Vermessungsingenieure und deren Mitarbeiter an.
Der Geodät im Allgemeinen und der ÖbVI im Besonderen bringt eine Fülle von Kenntnissen aus den Bereichen Datenerfassung und Datenqualität mit. Gerade die Zusammenhänge zwischen Grundeigentum und Liegenschaftskataster und die damit verbundenen Verwaltungsvorgänge und rechtlichen Belange sind ein entscheidender Marktvorteil der öffentlichen Bestellung. Doch nutzen die ÖbVI diesen Vorteil tatsächlich? Der Geodatenmarkt ist entgegen aller Krisen ein aufstrebender Markt.
Das 2-tägige Seminar richtet sich an alle ÖbVI, die „über den Tellerrand“ hinausschauen möchten. Am ersten Tag werden allgemeine Grundlagen und Marktverhältnisse betrachtet. Dabei wird ein Schwerpunkt auf die Positionierung der ÖbVI im Geodatenmarkt gelegt. Das Thema wird sowohl kritisch als auch zukunftsorientiert betrachtet. Am zweiten Tag wird globales GIS-Basiswissen vermittelt. Die Theorie des ersten Tages wird mit Fakten hinterlegt und nachvollziehbar und anwendbar gemacht.
Zielgruppe: ÖbVI, Abteilungsleiter, Büroleiter
Kundenbindung durch Aufzeigen von Perspektiven. Viele GIS-Anwender nutzen nur einen kleinen Teil der Möglichkeiten. Mit der richtigen Beratung lassen sich diese ungenutzten Potentiale gewinnbringend aktivieren. Kundenbindung durch Qualität der Dienstleistung.
Wir stellen Büros vor, die neben der „normalen“ Vermessung eine Fülle von GIS-Dienstleistungen anbieten.
1. Tag - Geodatenmanagement als Berufsbild
Um im Geodatenmanagement erfolgreich zu sein, muss man das Potential und die Grenzen des Marktes kennen. Der „große“ Markt basiert auf der Tatsache, dass das, was wir Geodäten „Geobasis-Daten“ nennen, nur einen winzig kleinen Teil des Potentials abdeckt. Es ist erstaunlich, was man aus einem Flurstück alles machen kann. Ein richtiges GIS versetzt auch Fachleute immer wieder ins Staunen. Wenn man die Möglichkeiten kennt, verändert sich auch die Sicht auf die Basisdaten und die eigenen Geschäftsmodelle. Einige Vermessungsbüros haben die Bedeutung des Geodatenmanagements erkannt und setzen ihr Wissen sehr erfolgreich ein.
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Wer braucht Geodaten und in welcher Form?
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Geodatenmanagement: Nur ein Schlagwort oder steckt etwas dahinter?
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Welche Berufsgruppen sind heute im Geodatenmanagement führend (und warum)?
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Welche Firmen haben Geodaten-Kompetenz?
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Wo ist die Konkurrenz und was macht sie so erfolgreich?
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Kann der Geodät (und speziell der ÖbVI) die Bedürfnisse des Marktes abdecken?
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Grundlagen der GIS-gestützen Datenhaltung
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Mehrwert durch fachübergreifende Analyse und Visualisierung
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Geodaten in allen Welten: Client/Server, im Internet-Browser, auf dem PDA
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Geodaten in „Nicht-GIS“-Prozessen
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Gibt es noch Kunden ohne GIS? Erstanschaffung oder Verdrängungswettbewerb?
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Qualität setzt sich durch: – Ist der Preis wirklich alles?
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Welche Argumente hat der ÖbVI, die andere nicht haben?
Abschlussdiskussion Tag 1:
Wo stehe ich? Welche Rolle kann und will ich spielen? Erkenne ich ein Potential und was kann ich für mich und mein Büro nutzen? Was muss ich tun, um dieses Ziel zu erreichen?
2. Tag - GIS Basiswissen
Sie werden einen Überblick über die gebräuchlichsten GIS erhalten. Wo sind die Unterschiede und wie sind die Leistungsmerkmale. Viele Geodäten setzen spezielle CAD-Systeme ein. Wie positionieren sich diese bei den Kunden der ÖbVI? Wir geben Ihnen eine Orientierungshilfe über die internationalen GIS-Formate und ihre Einsatzgebiete. Hierbei geht es vor allem um den Datentransfer: Wie können GIS-Daten zwischen Dienstleistern und Kunden ausgetauscht werden. Sind Standards auch wirklich „Standard“?
Abkürzungen
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OGC: Was steckt dahinter und was bedeutet das für den Geodatenmarkt?
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INSPIRE: EU-Regelungswut oder Chance für Dienstleister?
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ALKIS: Ein Format, zwei Sichtweisen. Warum ALKIS für Geodäten etwas komplett anderes ist, als für Kommunen und Planungsbüros.
Die Bedeutung der Sachdaten
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Was kommt zuerst - Koordinate oder Flurstücksnummer?
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Die Datenbank als zentrales Element.
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Überblick über die wichtigsten Datenbanken und die Einsatzgebiete
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Grafikfähige Datenbanken (Spatial). Revolution oder technische Spielerei?
Geodatenmanagement an praktischen Beispielen
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Wie ein digitales Flurstück zum zentralen Drehpunkt einer modernen Stadtverwaltung wird.
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Planungsdaten als Grundlage für geordnete Stadtentwicklung.
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GIS-gestützte Verwaltungsverfahren. Von der Erfassung bis zum Verwaltungsakt.
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Leitungsnetze: Kommunal und Privat
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Gewerbeinformationssysteme
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Die Stadtverwaltung als moderner Dienstleister. Qualifizierte, umfassende Auskunft und Geodatenportale.
Statistik und Analyse - Ein Bild sagt mehr als tausend Worte
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Thematische Kartografie – Sachverhalte sichtbar und begreifbar machen.
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Sozio-Demographie als Geodaten-Komponente.
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Geodaten in der Stadtentwicklung
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Standortanalyse durch statistische Erhebungen
Abschlussdiskussion Tag 2:
Wir diskutieren die gleichen Fragen wie am ersten Tag. Aber wahrscheinlich werden die Ergebnisse etwas anders ausfallen. Denn die zentrale Frage ist:
Ist das „Geodatenmanagement“ für mich und meine persönliche Situation als „zweites Standbein“ geeignet?
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